Der Mut Des Hocas

Der Hoca wird der Untaten, die Timur seinem Volke zufügt, überdrüssig. Eines Tages riskiert der Hoca alles und geht zum Schloss. Den Wächtern, die Hocas Eintritt verhindern wollen, sagt er mit strengem Ton: “ich will den Padischah sehen. ich habe mit ihm etwas zu besprechen.”

Der Wächter geht, ohne etwas zu sagen zu Timur und sagt:

“Ein so genannter Nasreddin Hoca ist draußen, er will Sie unbedingt sehen. Obwohl ich sage, dass er nicht reinkommen kann, lässt er sich nicht abweisen. Er sieht auch sehr unwillig aus”. Timur sagt: “Lasst ihn reinkommen!”

Als der Hoca vor Timur hinträt, stellt Timur an Nasreddin Hoca die üblichen Höflichkeitsfragen. Darin sagt Timur zum Hoca mit ganz wohlwollender und ruhiger Stimme: “Bitte Hoca, du wolltest mich sehen. Sag, worüber grämst du dich?”

Der Hoca erwidert sehr böse: “Mein Sultan, ich weiß, was ich machen werde, wenn du mit deiner ungerechten Behandlung gegenüber dem Volke nicht aufhörst oder wenn du nicht in kurzer Zeit von hier weggehst.”

Timur versetzt wütend: “Tatsächlich? Also, du weißt, was du tun wirst… Sag mal, was du machen wirst?” Nun wird der Hoca sanft und mit leiser, weicher Stimme sagt er: “Ach, mein Padischah, bitte werden Sie nicht wütend… Wenn Sie nicht weggehen, gehe ich mit den Einwohnern von Akþehir von hier weg…”

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